YPG unter Verdacht

(Was ist in Syrien wirklich los?)

Wenn Amnesty International davon spricht, dass Kurden, in diesem Fall die YPG, Araber aus ihren Dörfern vertrieben hätten, dann will ich nicht glauben, dass Amnesty International Lügen erzählt. Ich frage mich aber schon, wer daran interessiert sein könnte, Kurden zu diskreditieren. Die Antwort des Sprechers der YPG hört sich erst einmal schlüssig an. Ob das wirklich der wahre Grund der Vertreibung ist, weiss ich nicht und die meisten anderen Menschen auch nicht, es sei denn, sie wären dort gewesen.

Mir fällt aber auf, dass die EU nichts gegen die völkerrechtswidrigen Angriffe der Türkei gegen die Kurden im Irak zu sagen hat. Gleichzeitig sichert man aber Erdogan bedingungslose Hilfe zu, da er ja ein Natopartner ist. So kann die USA das Waffenbündnis mit der YPG ganz offiziell auflösen und damit Erdogan einen Gefallen tun. Schliesslich haben die Amerikaner ja mehrere Militärbasen in der Türkei, die Erdogan gut als Erpressungsinstrument gegen die USA nutzen könnte.

Ehrlich gesagt gefallen mir alle diese zeitlich zusammenhängenden "Zufälle" nicht. Der einzige wirkliche Nutzniesser dieser Meldung scheint mir Erdogan zu sein, der nun, mit der Moral des Gutmenschen ausgestattet, den arabischen Vertriebenen mit Raketen und Bomben gegen die YPG zu Felde ziehen kann.

Natürlich gibt es keine Beweise dafür, dass ich mit meiner Vermutung recht habe, aber ich glaube, wenn schon unsere Medien sehr einseitig berichten (Gleichschaltung), sollten wir Anderen uns angewöhnen, in alle Richtungen zu denken und nicht einfach das Erste glauben, das man uns als "Wahrheit" verkauft!

cornelia warnke 13.10.2015

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