Essen - Nicht mit Eiern aus Bayern

(Bayern-Ei - Die Ekelfirma)

Bayerische Firmen scheinen generell eine hohe kriminelle Energie aufzuwenden, wenn es darum geht, Kunden zu betrügen. Die Firma "Bayern-Ei" fiel schon oft dadurch auf, dass sie das Mindesthaltbarkeitsdatum verlängert, Eier unzulässig umgepackt und unter Salmonellenverdacht stehende Eier in Umlauf gebracht haben.

Erst im Sommer 2014 hat es mehre Salmonellenfälle mit Toten gegeben. Schon damals forderten Politiker von SPD und Grünen, die Firma zu schliessen. Warum das nicht geschah, weiss nur die CSU-geführte Regierung!

Im Zuge des Bayern-Ei-Skandals war auch die bayerische Politik in die Kritik geraten. So hatte Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf versprochen, die Eier der Firma würden nicht mehr in den Einzelhandel gelangen. Stichproben des Bayerischen Rundfunks, der SZ und des Vereins "Soko Tierschutz" hatten allerdings das Gegenteil belegt. Die Oppositionsparteien im Umweltausschuss des Landtags hatten daraufhin eine Sondersitzung durchgesetzt - gegen den Willen der CSU.

Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf behauptete auf Anfrage, dass es in Bayern keine Verkäufe von Eiern der Firma Bayern-Ei gegeben habe. Das war schlicht und ergreifend gelogen, wie man unschwer der Karte entnehmen kann. Ein weiterer Skandal ereignete sich im Jahr 2014, als Prüfer in der betreffenden Firma Salmonellen fanden, die Öffentlichkeit aber nicht vor den Eiern dieser Firma warnten.

Obwohl europaweit Hunderte Menschen an Salmonellen erkrankten sagte Ulrike Scharf, es sei alles gut und in Bayern habe nie eine Gefahr bestanden. Auch das war gelogen und zudem auch dumm. Man könnte nämlich daraus ableiten, hätte für Bayern eine Gefahr bestanden, wäre die Bevölkerung informiert worden. Da es sich aber um Fälle ausserhalb Bayerns in weiten Teilen Europas abspielte, sah die Ministerin keinen Grund, eine Warnung auszusprechen.

  

Es ist immer wieder zu beobachten, dass kriminelle Firmen, die die Gesundheit des Verbrauchers massiv gefährden, durch die CSU und ihre Minister geschützt werden. Das muss aufhören! Es geht um unser aller Gesundheit, da Lebensmittel dieser Firmen ja nicht nur in Bayern, sondern meist europaweit angeboten werden.

Im Jahre 2007 gab es einen ähnlichen Skandal auf dem Fleischsektor. Die in Bayern ansässige Firma "Wertfleisch" kaufte in grossen Mengen Fleischabfälle auf und machte daraus Dönerspiesse, die in ganz Deutschland, aber vorwiegend nach Berlin verkauft wurden. Auch hier wurde die Firma lange Zeit von der CSU gedeckt!

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cornelia warnke 08.08.2015

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