Amerikanischer Deserteur sucht Asyl in Deutschland

Ich glaube nicht daran, dass der EUGH zu Gunsten des amerikanischen Deserteurs entscheidet. Dann müssten die Europäer und allen voran Deutschland zugeben, dass sie eine verbrecherische Politik der Amerikaner bis jetzt toleriert und unterstützt haben.

Dabei wissen wir doch alle, dass der Angriff auf den Irak völkerrechtswidrig war und die Amerikaner dort viele Verbrechen an Menschen begingen. Ein amerikanischer Soldat, der bereits im Irak war, ist also seinem Gewissen gefolgt und ist von der US-Armee desertiert, weil er wieder in den Irak geschickt werden sollte. Deutschland hat natürlich den Antrag auf Asyl abgelehnt - wie auch anders. Denn bei Antragannahme hätten sie zugeben müssen, dass ihre amerikanischen Freunde brutale Kriegsverbrecher sind!

So scheint mir der Weg des amerikanischen Deserteurs vorgezeichnet. Sein Antrag wird abgelehnt werden und er wird in die USA geschickt, kommt dort vor ein Gericht und geht ins Gefängnis. Wie er selbst sagt, ist damit sein Leben in den USA beendet. Deserteure gelten dort als Verräter und bekommen später weder Arbeit, noch Kredite oder andere Hilfen. Da frage ich mich natürlich, was das mit Selbstbestimmung, Freiheit und Demokratie zu tun hat.

cornelia warnke 1.3.2015

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