Autonome Drohnen - Der Fortschritt

Wissenschaftlern ist es jetzt gelungen, das Teilgehirn einer Biene im Green Brain Project künstlich nachzubauen und so eine Drohne damit autonom fliegen zu lassen.

Im Open Worm Project dagegen haben die Wissenschaftler das Nervensystem eines Fadenwurms künstlich nachgebaut und in einen Lego-Roboter implantiert.

Wir wissen aus Veröffentlichungen amerikanischer Medien, dass die Militärs an einer autonomen Kampfdrohne experimentieren. Führen wir also alle die nichtmilitärischen Projekte zusammen, die ein technisches Gerät in die Lage versetzt, autonom zu fliegen und bestimmte Dinge ebenfalls autonom zu erledigen, dann frage ich mich, wie weit das Militär bereits ist, die ja unerschöpfliches Geld zur Verfügung haben.

Es sollte mich nicht wundern, wenn es im Labor bereits vollständig autonom agierende Systeme gibt, die nun nur noch bis zur Serienreife entwickelt und verfeinert werden müssen. Unwillkürlich kommen einem da Gedanken an das Filmepos "Terminator". Was viele nicht wissen, Roboter können sich schon seit einigen Jahren selbst reparieren und auch duplizieren. Allerdings war das bisher lediglich ein Produktionsgang, von keiner echten Intelligenz getragen. Was aber, wenn uns das über den Kopf wächst?

Ist das Schwarzmalerei? Lediglich Hirngespinste? Oder könnte so ein Fall in der Zukunft tatsächlich eintreten?

Wissenschaftler, die auf diesem Forschungsgebiet tätig sind, glauben, dass ab etwa 2030 bis 2050 die Intelligenz eines Roboters höher sein wird, als die von Menschen. Eine für mich beängstigende Aussicht auf eine Zukunft, die dann den Grossteil der Menschheit nicht mehr brauchen wird.

cornelia warnke 1.3.2015

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