Fanatische Christen
versus Fanatische Islamisten

Referat zum Thema Religion

Alle Religionen haben ihre fundamentalen Eiferer und gewaltbereiten Fanatiker. Ich persönlich halte Religionen für überflüssig. Besser wären wohl gut geschulte Psychologen, die ängstlichen Menschen Lebensmut geben und sie frei machen von der Vorstellung, ein gottähnliches Wesen könnte ihnen Entscheidungen abnehmen. Da in den nächsten hundert Jahren nicht damit zu rechnen sein wird, dass so etwas passiert, ist Toleranz gegenüber gewaltfreien und moderaten Glaubensschwestern und Brüdern aller Religionen angesagt.

Nur ein säkularisierter toleranter Staat ist in der Lage, die verschiedenen Religionen auszuhalten und in einer friedlichen Gemeinschaft zu leben. Das heisst im Umkehrschluss, dass Staaten, die Religion und Politik vereinen, immer intolerant sein werden gegenüber Menschen anderen Glaubens.

Zum Islam in einem Fernsehinterview:
Auf die Frage, ob die Angst vor dem Islam berechtigt sei oder Ausdruck von „Islamophobie“, sagte Soheib Bencheikh in die Kamera: „Die Angst vor dem Islam ist vollkommen berechtigt. Im Namen dieser Religion werden die schrecklichsten Verbrechen begangen. Im Namen dieser Religion geschieht derzeit eine ungeheure Barbarei. Wenn die Menschen Angst vor dem Islam haben, so ist das völlig normal. Auch wenn ich kein Muslim wäre, würde ich mich fragen, was das für eine Religion ist, auf die sich Verbrecher berufen.“

In Amerika haben wir gerade so eine Art Glaubenskrieg um Menschenrechte - kann auch auf Deutschland übertragen werden - es geht darum, die gleichgeschlechtliche Ehe gesetzlich zu verankern. Der christliche Lobbyverband Family Research Council wehrt sich vehement dagegen und er hat viele Freunde im konservativen politischen Lager. Nun soll der Supreme Court - das höchste Gericht der Vereinigten Staaten - ein Grundsatzurteil fällen. In 14 Staaten der USA ist die gleichgeschlechtliche Ehe verboten, in 36 Staaten anerkannt. Da frage ich mich, was passiert eigentlich, wenn ein gleichgeschlechtliches Paar aus einem der anerkannten Staaten in einen Staat einreist und dort ein gemeinsames Hotelzimmer nehmen will. Wird das Paar weggeschickt, verhaftet oder toleriert man die Ehe.

Hier zeigt sich ganz deutlich, dass Religionen in der Politik nichts zu suchen haben. Sie sind so überflüssig wie ein Kropf und ausserordentlich gefährlich, wenn Fanatiker und religiöse Eiferer die Menschen aufputschen!

Mein Fazit: Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Wer an Gott - egal welcher Religion angehörig - glauben will, soll dies tun, aber nicht anderen Menschen damit auf den Zünder gehen. Ich kann es gut ertragen, mit Menschen verschiedener Religionen freundschaftlich zu verkehren, wenn sie nicht versuchen, mich zu bekehren.

cornelia warnke 17.01.2015

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