Hunderte krank durch Giftfarben

so der Tagesschau-Bericht. Da haben die Leute also Panzer gesandstrahlt (!) und mit Farbe lackiert, die Chrom-VI Verbindungen beinhaltet. Chrom-VI Verbindungen sind extrem giftig. Was hier aber keine Erwähnung findet: im Bericht steht auch, dass es sich um zerschossene Panzer gehandelt hat, die quasi repariert wurden. Nun sollte bereits das kleinste Kind wissen, dass die Panzerungen uranverstärkt sind. Wenn man also lange Zeit mit dem Metall in Berührung kommt, dieses sogar noch sandstrahlt, dann befindet sich im Feinstaub mit Sicherheit jede Menge Uran. Uranpanzerungen und Geschosse sind verantwortlich dafür, dass viele Soldaten nach ihrer Militärzeit an Leukämie sterben. Davon habe ich in dem Bericht nichts gelesen.

Wenn die Chemikalien in der Farbe die Handschuhe auflösen und durch die Atemmaske dringen, kann sich selbst der dümmste Mensch denken, dass das nicht gesund sein kann. Vielleicht hat man den Leuten aber auch gute Ratschläge gegeben wie: "Vielleicht sollten sie nicht so oft einatmen, dann kann nix passieren"[/Ironie aus]

Erinnert mich an die Atombombenversuche der Amis auf dem Bikini-Atoll. Dort gab man den Einheimischen den Rat, beim Blitz auf die Erde werfen und Aktentasche über den Kopf.

Zum besseren Verständnis:

Chrom(VI)-oxid („Chromsäure“) dient vor allem dem Korrosiosschutz von Stahl und ist in Farben als Pigment vertreten. Diese Verbindung ist stark ätzend und hochgiftig. Wirkt auf Haut und Schleimhäute, wobei es zu diversen, kaum heilenden Geschwüren kommt. Gefährdet ist der Magen- Darmtrakt, hierbei kommt es zu Durchfällen und Magengeschwüren. Beim Einatmen ist nicht nur die Lunge betroffen - es kann Nieren- und Leberschäden führen und einen Kollaps verursachen.

Zur Verstärkung der Panzerung bei Panzerfahzeugen wird abgereichertes Uran verwendet. Nach Aussagen unseres Verteidigungsministeriums werden nur amerikanische Panzer mit abgereichertem Uran verstärkt, da das Uran sowohl auf die Panzerbesatzung, als auch auf Personen, die Kontakt zum Panzer haben gesundheitsschädliche Folgen haben kann. Auch hier wieder eine "Kann"- Formulierung, die dann später dazu führt, dass bei einem etwaigen Prozess dem Betroffenen keine Entschädigung gezahlt werden muss, weil der letzte Beweis fehlt oder jedenfalls von der Armee nicht reigegeben wird. Leukämie ist die häufigste Krankheit, die bei Personal auftritt, welche mit diesen Fahrzeugen zu tun haben.

cornelia warnke 1.3.2015

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