Hartz IV und Arbeit

Peter Hartz, ein vorbestrafter Krimineller, nach dem die menschenunwürdigen Hartz IV Gestze benannt wurden

Wie die Ämter nun schon mal feststellen (welch ein Wunder), wird mehr als die Hälfte der Hartz-IV Leute nach einem halben Jahr wieder entlassen. Das ist genau die Zeitspanne, die der Arbeitgeber "Probezeit" nennt. Nun müsste man noch wissen, was das JobCenter einem Unternehmer zahlt, damit er einen Arbeitslosen einstellt. Meist ist es doch so, dass der Unternehmer für ein halbes Jahr eine kostenlose Arbeitskraft bekommt, eventuell noch Geld dazu und wenn die Probezeit vorbei ist, wird entlassen mit der Begründung, dass es eine Betriebsumstellung gab. Kurze Zeit später wiederholt sich das Spiel. Auf diese Weise kann sich der Arbeitgeber ein nettes Geldpölsterchen ansparen, da er ja ohne Lohnkosten produziert.

Häufig wird auf Nachfrage auch angeführt, dass die Firma die Leute entlassen hat, weil sie unfähig oder faul waren. Sicher gibt es einen geringen Prozentsatz, auf die das zutreffen mag. In erster Linie scheint es mir lediglich eine Ausrede zu sein, nach der Probezeit die Leute feuern zu können, um sich neue kostenlose Arbeitssklaven vom JobCenter für eine "Probezeit" von sechs Monaten zu holen. Die Art, wie da mit Menschen umgegangen wird, ist menschenverachtend und so nimmt es kaum Wunder, dass viele von ihnen schwerste Depressionen bekommen und über die Anzahl der durch Hartz IV verursachten Suizide redet kein Mensch!

Immerhin hält das Sozialgericht Gotha in seinem neuesten Urteil Sanktionen für verfassungswidrig! Das könnte in der Tat dazu führen, dass Sanktionen, die meiner Meinung nach menschenfeindlich und abstossend sind, gestrichen werden. Sanktionen und die Androhung derselben sollen Angst erzeugen und die Menschen gefügig machen. Genau diese Angst wollen die Leiter der JobCenter aber bei den Betroffenen vermehrt einsetzen. Dafür werden dann auch von den Leitern die Sachbearbeiter unter Druck gesetzt und ihnen wird signalisiert, dass sie entweder spuren, oder in naher Zukunft ebenfalls in den Reihen der Hartz IV Leute zu finden sein werden. Mit Angst lässt sich nicht nur Druck aufbauen, man kann die Menschen dann auch besser manipulieren. Meiner Meinung nach gehören die meisten Leiter von JobCentern eh hinter Gitter. Das sind nämlich in der Mehrzahl abgefuckte und kriminelle Soziopathen!

Ich gehe so weit, zu behaupten, dass sich die JobCenter in keinster Weise von den früher in Berlin agierenden "Sklavenhändlern" unterscheidet, die ihre Büros meist in Kellerwohnungen hatten, die zur Strasse raus gingen. Diese Leute verdienten sich goldene Nasen mit der Sklavenarbeit. Sie zahlten den Arbeitsuchenden 20 DM täglich für 10 Stunden Arbeit, während sie von der Firma, der sie die Sklaven lieferten, zwischen 200 und 300 DM täglich bekamen. Das nur für einen Arbeiter! Manche vermittelten täglich bis zu 100 Arbeiter. Das rechnet sich natürlich! Meist wussten die Firmen - und da waren klingende Namen wie Siemens und Meyer darunter - wie die Arbeiter von ihren Vermittlern ausgebeutet wurden. Aber niemand wollte es sehen und keiner sprach offen darüber.

Meine Hoffnung ist, dass sich die grossen Gewerkschaften wieder ihrer Macht bewusst werden und dem ganzen Irrsinn Einhalt gebieten. Ich glaube, ein Generalstreik, um wieder einigermassen soziale Verhältnisse zu bekommen, ist das einzige Mittel.

cornelia warnke 31.5.2015

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