Leichenfund in Laster

(71 erstickte Flüchtlinge in abgestelltem Laster gefunden)

Gestern hat die österreichische Polizei auf der Autobahn A4 einen abgestellten Laster entdeckt, in dem sie insgesamt 71 zum Teil schon halbverweste Leichen befanden. Unbestätigten Meldungen zufolge geht man davon aus, dass die Menschen - es scheint sich um syrische Flüchtlinge zu handeln, unter denen sich auch Kinder befanden - im Laster erstickt sind. Von dem Fahrer keine Spur. Es wird staatenübergreifend ermittelt.

Als wenn so eine Meldung nicht schon schlimm genug ist, werden bei Facebook unglaubliche Posts geschrieben, bei denen sich einem gesund denkenden Mensch die Nackenhaare aufstellen. Ich hoffe, dass man diese Menschen schleunigst aus dem Verkehr zieht.

Die ermittelnden Beamten gehen davon aus, dass die Flüchtlinge bereits tot waren, als der Laster die Grenze nach Österreich überquerte und dann auf dem Standstreifen der Autobahn A4 südlich von Wien abgestellt wurde. Ein Polizeisprecher dazu: "Sie kamen wohl schon tot über die Grenze." Laut Spurensicherung müssen sie bereits eineinhalb Tage tot gewesen sein, bevor der LKW die Grenze überquerte. Offiziellen Angaben trat aus dem LKW bereits Verwesungsflüssigkeit aus, als die Mitarbeiter des Autobahn- Streckendienstes Asfinag den Laster fanden.

Es wurde ein Krisenstab aus österreichischen und ungarischen Beamten gebildet, die gemeinsam nach den Schleppern fahnden. Zwischenzeitlich wurden in Ungarn vier Schlepper festgenommen und sitzen in U-Haft.

cornelia warnke 29.08.2015

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