Ölkatastrophe in Kalifornien

Wie viele Ölkatastrophen kann sich die Welt noch leisten?

In Kalifornien sind nach dem Bruch einer Pipeline mehr als 400.000 Liter Öl ausgeflossen. Will man den Behörden glauben, dann sind davon "NUR" 80.000 Liter Öl ins Meer gelaufen. Viele Seetiere sind bereits daran gestorben - Angst haben sowohl Tierschützer als auch Behörden(!) davor, dass die dicht unter der Küste vorbei ziehenden Wale Opfer der Ölpest werden könnten. Viele freiwillige Helfer versuchen, die Strände zu reinigen und vor allem auch Seevögel zu retten. Bei vielen aber kommt jede Hilfe zu spät. Es hiess früher einmal, 1 Tropfen Öl vergiftet 1.000 Liter Wasser. Aus wie vielen Tropfen Öl mögen wohl 80.000 bis 400.000 Liter dieses zähflüssigen Öls bestehen? Die professionellen Abwiegler und Beruhiger wollen den Menschen ja weismachen, dass sich das in kürzester Zeit abbaut und dann keine Gefahr mehr bedeutet. Ach wirklich? Selbst wenn das Öl nicht mehr sichtbar sein sollte, ist es doch da und wird den Meeresgrund mit einer zähen Schicht überziehen, die dort alles Leben tötet!

Wäre es jetzt nicht an der Zeit - auch und vor allem bei den Konzernen - andere Paradigmen ins Feld zu führen? Statt eine Energiewende halbherzig zu betreiben, sollte mit Volldampf daran gearbeitet werden. Die Milliarden, die sich vor Freude einpissende Generale jetzt zugeschoben bekommen, um sich ihre Lieblingsspielzeuge kaufen zu können, sollten in Umwelt, Ausbildung und Schule investiert werden. Statt den pathologisch kranken Politgangstern freie Hand zu lassen, sollte es einen Shitstorm ohnegleichen gegen diese Brut geben, die unsere Welt bis an den Abgrund und vielleicht noch darüber hinaus bringen!

cornelia warnke 21.05.2015

ZUR LISTE