Das Morden an Afroamerikanern in den USA geht weiter

(nun werden auch schwarze Rollstuhlfahrer von weissen Polizisten hingerichtet)

Wieder haben Polizisten einen dem Anschein nach unbewaffneten Afroamerikaner erschossen. Es handelt sich dabei um einen 18-jährigen Rollstuhlfahrer.

Die Polizei erklärt, der Junge sei bewaffnet gewesen und habe seine Hände nicht heben wollen. Auf einem Privatvideo, welches jemand von der Exekution geistesgegenwärtig mit seinem Smartphone gedreht hat, ist jedenfalls keine Waffe zu erkennen. Vielmehr sieht man, dass sich der Junge mit beiden Händen auf die Armlehnen stützt und scheinbar versucht, aufzustehen.

Ausgelöst wurde der Polizeimord durch einen Anruf, in dem jemand sagte, ein Rollstuhlfahrer habe sich selbst mit einer Waffe angeschossen. Nun stellt sich mir die Frage, wo ist denn nun diese ominöse Waffe. Denn selbst wenn der Rollstuhlfahrer im Besitz einer Waffe gewesen sein sollte, hat er diese laut Videoaufzeichnung in keiner Sekunde gezeigt oder auch nur den Anschein erweckt, er wolle die Polizisten bedrohen.

Da trifft es wohl eher den Ausspruch eines Zeugen, der zum Zeitpunkt der Erschiessung durch die Polizisten in der Nähe stand und sagte: "Das war eine Hinrichtung!"

Wie viele unbewaffnete und unschuldige Afroamerikaner werden noch von Polizisten ermordet, ehe sich in den Vereinigten Staaten etwas ändert? Dieses Land nennt sich demokratisch und ist wahrscheinlich eines der rassistischsten Länder der Welt!

cornelia warnke 28.09.2015

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