Unbewaffneter Student - SCHWARZ - von weissen Polizisten erschossen

(Das Morden Unbewaffneter hört nicht auf!)

Ein neunzehnjähriger schwarzer Student ist mit seinem Auto in die Schaufensterscheibe eines Autohauses gefahren. Es weiss niemand, ob es nicht ein Unfall war. Als die Polizei eintrifft, versucht der Student zu fliehen. Was hier erst eunmal verdächtig scheint, muss im Licht der Ereignisse von Ferguson und anderen Städten gesehen werden, wo schiesswütige weisse Polizisten erst einen Schwarzen erschiessen und hinterher Fragen stellen.

Den Polizisten zufolge kam es zu einer Auseinandersetzung, als sich der Tatverdächtige einer Verhaftung widersetzte. Daraufhin zog ein Polizist seine Pistole und es fielen 4(!) Schüsse, die den unbewaffneten Studenten in Hals, Brustkorb und Bauch trafen. Da es den Polizisten zufolge scheinbar zu einer körperlichen Rangelei gekommen war, müssen die Schüsse aus nächster Nähe abgegeben worden sein.

Interessant in diesem Zusammenhang, dass die Bänder der Überwachungsanlage, die im Autohaus installiert ist, unauffindbar sind. Körperkameras, mit denen Polizisten auch zu ihrem eigenen Schutz und um später gerichtsverwertbare Fotos/Videos zu haben, ausgestattet werden sollten, haben die Polizisten nicht getragen.

Immer wieder wird die Frage gestellt, warum es in einem Land wie den USA solchen Rassenhass geben kann. Dazu muss man wissen, dass in weissen Familien, die eher bildungsfern und die bitterarm sind, ein Ventil für ihre Armut gesucht wird. Das wissen natürlich auch die vermögenden Weissen. Darum liefern sie den Armen ein Ventil; schuld an ihrer Armut sind nicht etwa die weissen Ausbeuter, sondern die Schwarzen, die alle kriminell und arbeitsschau sind. Erinnert ein wenig an deutsche Verhältnisse. Hier war lange Zeit der türkische Gastarbeiter der Buhmann für arme Deutsche. So gleichen sich eben die Bilder weltweit. Damit der Frust nun aber nicht in die falsche Richtung losgeht, bauen die Medien als Kumpanen der Reichen und Politiker ein entsprechendes Feindbild auf. Wenn man also tagtäglich in den Nachrichten liest, hört und sieht, dass Schwarze, oder wie bei uns, Migranten und Flüchtlinge immer als Kriminelle dargestellt werden, verfestigt sich das in den Köpfen der einfachen Menschen und sie glauben daran.

Wie es im Moment aussieht, wird sich wohl in den nächsten 100 oder 200 Jahren nichts an dieser Einstellung in den USA ändern. Medien und Politik gleichermassen werden zu verhindern wissen, dass die "stupid white peoples" eine bessere Bildung bekommen und damit als Masse den Aufstieg in ein besseres Leben schaffen. Ich sehe eher noch mehr Gewalt gegen die Schwächsten der Gesellschaft.

cornelia warnke 09.08.2015

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