USA - zurück ins Mittelalter

(Christliche Fanatiker gefangen im Fundamentalismus)

Fundamentalistische Christen, deren Wahlspruch lautet "We Stand With God", feiern eine Standesbeamtin, die sich geweigert hat, zwei Homosexuelle zu trauen und deshalb in Beugehaft genommen wurde, wie einen Popstar. Dieser Standesbeamtin zur Seite standen unter frenetischem Beifall der christlichen Meute gleich zwei republikanische Präsidentschaftsanwärter.

Ich frage mich, wo ist bei diesen Fundamentalisten, die zur Not auch mit Gewalt ihren Gott verteidigen, der Unterschied zum Islamistischen Staat (IS) zu sehen?

Angst machen konnte schon diese Meute, die weisse Kreuze schwingend (erinnerte mich an den Ku-Klux-Klan), sich auf traditionelle, konservative und christliche Werte beruft. Erinnerungen werden wach, als im Mittelalter noch Hexen verbrannt wurden. Als Atheist sollte man in einer Gruppe solcher Fanatiker lieber nichts sagen, was diese Leute als Blasphemie auffassen könnten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass man dann plötzlich ein Messer zwischen den Rippen stecken hat, oder eine Kugel im Schädel. Diese Leute sind einfach nur christliche Terroristen.

Ich gestehe jedem Menschen zu, an etwas zu glauben. Allerdings darf dieser Glaube nicht dazu führen, dass andersdenkende Menschen darunter leiden müssen.

cornelia warnke 14.09.2015

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