Einige Gedanken zur Situation der Welt

(Entscheidungen treffen, aber richtig!)

Die Bevölkerungen der Staaten dieser Welt stehen an einem Scheideweg. Sie müssen sich entscheiden entweder dafür, weiter Sklaven der Eliten zu sein, oder dafür, als Menschen zusammenstehen und eine Welt aufbauen, in der es sich leben lässt, in der Menschenrechte und die Würde des Menschen nicht nur hohle Politikerphrasen sind. Allerdings könnte dies ein sehr langer Weg werden. Denn auch der Fanatismus der meisten Religionen steht einem friedlichen Miteinander im Wege. Menschen werden täglich im Namen irgendeines Gottes ermordet und entschuldigt wird dies damit, dass es gottgewollt sei!

Ob nun USA mit ihrer Scheindemokratie, oder die EU mit ihrem Gewaltmonopol, allen ist gemeinsam, das Verhältnis von reich und arm, wie es im Moment besteht, zu halten. Ein Prozent der Weltbevölkerung besitzt 90 Prozent der Welt und das eine Prozent teilen sich die restlichen 90 Prozent, wobei auch hier wieder die Stärkeren besser dastehen, als der ganze Rest. Wenn das also unser Bild ist von intelligentem Leben, dann stimmt etwas mit unserer Wahrnehming nicht! Menschsein - menschlich sein - sozial denken und handeln, das macht doch erst eine zivilisierte Gesellschaft aus. Da kann auch der teuerste Smoking, das mordende Raubtier, welches sich darunter verbirgt, nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich eben nicht um einen zivilisierten Menschen handelt.

Juncker steht für das kapitalistische "Fressen oder gefressen werden" wie kein Anderer! Von ihm stammen solche Zitate wie: ''Wenn es ernst wird, muss man lügen'' oder zur Bürokratie in Brüssel: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter." In der Finanzkrise 2008 kam dann so ein Satz von ihm: "Regierungen werden wieder gebraucht. Das sind erfrischende Nachrichten für Premierminister." Schauen wir uns ruhig mal weltweit um: Staaten gehören grösstenteils nicht mehr den Bürgern, sondern den alles verschlingenden Investoren und Juncker ist der Mann in der richtigen Position und Moral, der ihnen dazu verhilft!

Ich bin ganz sicher keine Kommunistin ( Die Menschen in unserer Zeit sind noch nicht reif für einen wirklich sozialen Kommunismus, in dem ALLE Menschen glücklich und zufrieden leben können ), aber ich bin der Meinung, ein Land mit all seinen Resourcen kann nur dem gesamten Volk gehören und nicht einigen Wenigen. Das fängt beim Landkauf an, geht weiter zur Ausbeutung der natürlichen Resourcen bis hin zur Privatisierung des Wassers, welches nach den Angaben von Nestle ein Wirtschaftsgut und damit dann auch ein Spekulationsobjekt ist. Der Kapitalismus, wie wir ihn heute haben, stellt die Menschenrechte hinten an und ordnet alles soziale und menschliche dem kapitalistischen Gewinnstreben mit seiner ganzen Zerstörungswut unter! Letztendlich ist diese Form gesellschaftlichen Lebens nichts weiter, als ein Rückschritt in die Steinzeit, als der Stärkste sich mit seiner Keule (heute Geld) nahm, was er wollte, ohne Rücksicht auf Verluste!

 

cornelia warnke 13.06.2015

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