PC - Tipps
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USB - Einfallstor für Viren und Trojaner

Lasst mich mit einer Geschichte beginnen, die ich vor zwei Jahren erlebte. Ein guter Freund besuchte mich und bat darum, die Daten auf seiner externen Festplatte zu überprüfen, weil da irgend etwas nicht in Ordnung sei.

Ich wusste, dass er an der Uni regelmässig irgendwelche Daten von anderen Kommilitonen bekam und es da ein Hin und Her an Datenaustausch gab. Dabei wurden zwangsläufig auch ohne Wissen der Besitzer dieser Laptops Viren und Trojaner verteilt.

Als erstes zog ich also mein Patchkabel aus dem Rechner und schaltete den PC aus. Nun Neustart in der Sandbox. Mit Virenscanner den Stick überprüfen und eine aktuelle Version von IOMalWareFighter, HitmanPro oder Search&Destroy anwerfen. Wenn diese Programme etwas finden, dann kann man die Viren, Trojaner oder Rootkits auch killen.Ich persönlich würde dann die Dateien, die mir sehr wichtig sind, nachdem feststeht, dass sie auf keinen Fall befallen sind, in einen Ordner innerhalb der Sandbox verschieben und dann die USB-Festplatte oder den Stick plattmachen und neu formatieren. Anschliessend können die sauberen Dateien wieder zurück auf das USB-Gerät.

Nun gibt es zwei kleine , aber feine kostenlose Sicherheitsprogramme für USB, die einmal erkennen, wenn eine Malware versucht, sich als Tastatur anzumelden und die Zweite Software erkennt sehr zuverlässig Schadsoftware aller Art. Man kann ruhig beide Miniprogramme nebeneinander installieren und laufen lassen. Es handelt sich einmal um "USBFix" und das zweite Programm heisst "G Data USB Keyboard Guard". Beide Programme sind Freeware und kostenlos.

Da heute fast jeder User solche USB-Geräte wie Sticks und Festplatten nutzt, tut man gut daran, sich gegen einen Befall von diesen Geräten ausgehend, gut abzusichern.

Hier die Links für die beiden Programme:

USBFix
USB Keyboard Guard

cornelia warnke 25.04.2015

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